wunschlisten

Wunschlisten und Wunschzettel zu verschiedenen Anlässen

Sommerzeit ist Hochzeitszeit

Nach einigen Jahren wilder Ehe ist es diesen Sommer so weit – es wird geheiratet und es gibt für alle einen einheitlichen Nachnamen. Ich weiß gar nicht wie viele Ehen im Sommer geschlossen werden, aber glaubt man dem Terminkalender der Standesbeamtin sind die Monate Mai bis Juli die klassischen Monate für eine Hochzeit. Wer will auch eine Hochzeitsfeier im Winter bei Minusgraden. Selbst ein Jahr im Voraus sind die guten Feierlocations bereits ausgebucht. Gerade die leicht zu merkenden Hochzeitstage. 5.5, 6.6, 7.7. oder 8.8 sind, sofern sie auf ein Wochenende fallen, schon wesentlich länger ausgebucht.

Neben dem psychologischen Faktor, sich das Ja-Wort zu geben, gibt es im Anschluss noch einen einheitlichen Nachnamen, eine andere Steuerklasse und eine besser geregelte wirtschaftliche Absicherung des Partners. Aber spielt das wirklich eine Rolle bei einer Hochzeit?

Wenige Leute im Bekanntenkreis haben ohne Feier geheiratet, eigentlich gar keiner. Es wurde immer gefeiert. Jetzt ist man selbst in der Situation und man glaubt gar nicht, was alles dafür organisiert werden muss. Das braucht Wochen an Vorlauf und eine Menge Geld. Wir haben zum Glück auf einen Hochzeitstisch, also eine Auflistung von möglichen Geschenken, verzichtet und antworten unseren Gästen, dass unser Hausstand komplett ist. Indirekt bedeutet das, schenkt Geld :)

Schon wieder Valentinstag

Es jährt sich immer am 14. Februar – richtig, es ist wieder Valentinstag. Diesjahr überlege ich ernsthaft, meiner Frau mal nicht die obligatorischen Blumen zu kaufen. Auf ihrer aktuellen Wunschliste sind eine Menge Schuhe – das trifft irgendwie voll das Zalando Klischee. Das einzige Problem ist, ihre jeweilige Schuhgröße für das gewünschte Paar Schuhe herauszufinden. Ich werd’s wahrscheinlich doch mal wagen und ihr Schuhe anstelle von Blumen zum Valentinstag schenken. Wenn man Zalando glauben kann, dann macht man damit nichts falsch.

Eigentlich find’ ich den Valentinstag unsinnig. Ich weiss gar nicht, wer sich das ausgedacht hat. In meiner Kindheit in der DDR kann ich mich nicht an einen Valentinstag erinnern. Der internationale Frauentag oder der Tag der FDJ wurden gefeiert, aber Valentinstag. War wahrscheinlich zu kapitalistisch. Letztlich ist der Valentinstag für die Blumenindustrie wie Weihnachten für den normalen Einzelhandel.

Für den liebenden Ehemann, der Weihnachten mit seinem ganzen Geschenkestress gerade hinter sich gelassen hat, ist der Valentinstag die nächste Herausforderung. Dezenzt diesen Tag zu vergessen gibt Ärger mit der Frau, die mit Sicherheit daran denkt.

Wenigstens hat sie eine Wunschliste für’s ganze Jahr und ich muss nicht irgendeinen Kitsch kaufen, der dann in einer Ecke als Staubfänger funktioniert – das hat auch was. Schuhe mit rosa Herzchenaufdruck zum Valentinstag – schöne Vorstellung :)

Halbjahres-Geburtstag

Ein halbes Jahr ist’s jetzt her als unsere Tochter zur Welt kam. Mir kommt’s vor als wäre es gestern gewesen. Das mit dem Schlafen klappt inzwischen auch immer besser – der alte Schlafrhythmus wird es wohl aber nicht mehr werden. Die Kleine ist gut gewachsen und lernt schnell, aber trotzdem wird sie Geschenke zum Halbjahres-Geburtstag wohl noch nicht bewusst wahrnehmen. Meine Frau hat auch gleich eine Wunschliste angelegt mit allerlei Sachen. Hauptsache die Geschenke knistern und haben kleine Knubbel auf denen man herumkauen kann. Beim nächsten Heimatbesuch will die Verwandschaft schließlich auch was schenken.

Da gab’s schon böse Überraschungen – nicht gepolstertes Spielzeug zum Beispiel. Keine Ahnung wer so etwas überhaupt für Kleinkinder verkauft. Eine falsche Armbewegung und die Kleinen hauen sich das harte “Spielzeug” gegen den Kopf. Das Geschrei ist dann natürlich vorprogrammiert. Auf sowas kann man gern verzichten. Da ist die Wunschliste meiner Frau schon die bessere Variante, kostet zwar ein paar Minuten Aufwand, hat sich bisher aber immer gelohnt. Wir sind gespannt, mit welcher Menge Spielsachen wir vom nächsten Besuch bei den  Omas und Opas wieder zurück kommen werden.

Spätestens in einem halben Jahr wird unsere Kleine die Geschenke wohl viel bewusster wahrnehmen und in einem Jahr wird sie ihre Wunschliste wahrscheinlich selbst diktieren :)

Wunschliste zur Geburt

Nachwuchs ist nicht nur für die stolzen Eltern ein prägendes Erlebnis, auch die gesamte Verwandtschaft ist meist nicht weniger begeistert.  Gerade beim ersten Kind möchte man als Eltern nur das Beste und viele Mütter verfallen bereits im Vorfeld in einen wahren Kaufrausch. Die Brauchbarkeit einiger Anschaffungen stellt sich leider erst später heraus.

Viele Anschaffungen vor der Geburt sind gar nicht notwendig, weil der Nachwuchs bspw. andere Vorlieben hat. Verwandte und Freunde wollen es sich auch nicht nehmen lassen, zur Geburt etwas zu schenken. Wohl dem der bereits vor der Geburt eine online Wunschliste zur Geburt anlegt.

Die Wunschliste kann bereits zur Planung der Anschaffungen genutzt werden. Bereits angeschaffte Sachen werden einfach als reserviert markiert, der Rest bleibt auf der Liste für Freunde und Verwandte, die dann genau das passende schenken. Ohne Wunschliste passiert es in vielen Fällen, dass Baby-Welcome-Pakete verschenkt werden mit Baby-Handtuch und Bade-Lotions. Davon hat man dann mehr als man je brauchen wird.

Da sich die Geburts-Wunschliste jederzeit erweitern lässt, ist es ein leichtes sinnvolle Anschaffungen sofort zu speichern. Kurz vor dem ersten Brei sind bspw. Aufbewahrungsbehälter für selbstgemachten Brei sinnvoll – allerdings in der richtigen Größe, damit diese auch in den Babykostwärmer passen. Also sucht man sich die Behälter lieber selbst aus und lässt sie sich dann schenken.

wunsch-index.de hat eine Starter-Produktliste zur Geburt online gestellt. Vielleicht ist für den einen oder anderen eine Anregung für die eigene Wunscheliste zur Geburt dabei.

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